Freiheitliche Gemeinderatsfraktion

Faschinggasse 19

9100 Völkermarkt

0650/3500066

 

Völkermarkt, am 29. September 2015

Pressemitteilung

 

über die Sitzung des Völkermarkter Gemeinderates vom 29.09.2015

 

Die Gemeinderatssitzung vom 29.09.2015 spielten die Dringlichkeitsanträge der FPÖ Völkermarkt die zentrale Rolle.

In insgesamt drei Dringlichkeitsanträgen forderten die Freiheitlichen den Bürgermeister auf, im Sinne der Gemeindebürger mit dem Land Kärnten Gespräche aufzunehmen und in der nächsten Gemeinderatssitzung darüber zu berichten. Die Anträge lauteten wie folgt:

  1. Keine Asylunterkünfte in Mittertrixen: In seiner Begründung führte StR Hans Steinacher aus, dass die Freiheitlichen sich nicht gegen eine generelle Aufnahme von echten Kriegsflüchtlingen wehren. Jedoch müssen vor einer Aufnahme die Identitäten der Personen einwandfrei feststehen. Das Schloss Mittertrixen ist als Unterkunft gänzlich ungeeignet. Zudem habe das Land Kärnten und auch der Bezirk Völkermarkt die Quote erfüllt.
  2. Landesausstellung in Völkermarkt: Der Regierungsbeschluss die Landesausstellung auf vier Orte zu verteilen stößt auf Unverständnis. StR Gerald Grebenjak forderte in seiner Wortmeldung den Bürgermeister auf, endlich Initiative zu zeigen und in Verhandlungen dafür zu sorgen, dass die Abstimmungsstadt Völkermarkt der zentrale Ort der Landesausstellung wird.
  3. Erhaltung Busverbindung - „Mittwoch Marktbus“ Diex – Völkermarkt

„schulfreie Tage“ Brückl – Völkermarkt

Stärkung ländlicher Raum, Kaufkraftabfluss, Umweltschutz, Forcierung öffentlicher Verkehr sind laufend Schlagworte und Bekenntnisse. Streichungen von Busverbindungen im ländlichen Raum sprechen dem aber genau entgegen. Es kann nicht sein, dass unsere Bürger in ländlichen Regionen noch weiter belastet bzw vernachlässigt werden, weshalb die Aufrechterhaltung dieser Buslinien erforderlich sind, stellte StR Gerald Grebenjak klar und forderte Bgm Blaschitz auf, endlich aktiv zu werden und zu reagieren.

 

Allen eingebrachten Dringlichkeitsanträge wurde die Dringlichkeit nicht zuerkannt, sondern diese wurden den jeweiligen Ausschüssen zugewiesen und somit auf die „lange Bank“ geschoben.

Besonders befremdet zeigte sich StR Gerald Grebenjak, dass die berechtigten Sorgen und Befürchtungen der Gemeindebürger für die anderen Fraktionen nicht dringlich sind.

Das spiegelt das Bild, wie diese Volksvertreter hinter der Bevölkerung stehen.

 

Rückfragehinweis

Die Freiheitlichen in Völkermarkt

0650/3500066