Die 25-jährige Salzburger FPÖ-Landesparteichefin wird dieses Amt künftig gemeinsam mit Harald Vilimsky ausüben.

 

 

Die Salzburger FPÖ-Landesparteichefin Marlene Svazek (25) wurde am Freitag bei einer Sitzung der Bundesparteileitung der FPÖ offiziell zur neuen Generalsekretärin der Freiheitlichen gewählt.

Steile Karriere einer starken Frau

Nun stellen Svazek und Harald Vilimsky des Generalsekretärs-Duo bei den Blauen. "Das wird ein super Team, das menschlich und arbeitstechnisch passt", meinte Vilimsky nach der Sitzung. Die neue FPÖ-Generalsekretärin hat bei den Freiheitlichen einen steilen Aufstieg hingelegt. Die Salzburger Landesobfrau gilt in den eigenen Reihen als Zukunftshoffnung und Ausnahmetalent.

Svazek stammt nach eigenen Aussagen aus einem eher unpolitischen Elternhaus. Für ihre Matura schrieb sie eine Fachbereichsarbeit über die FPÖ und ihren Stellenwert bei jungen Menschen - eine Art Initialzündung, sich noch stärker mit dem Thema zu beschäftigen. In der Folge studierte sie Politikwissenschaft und wurde Funktionärin im Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ). Zudem arbeitete sie zwei Jahre lang als Referentin im Salzburger FPÖ-Landtagsklub.

Das politische Handwerk lernte sie bei Harald Vilimskys

Für kurze Zeit saß sie in der Gemeindevertretung ihres Heimatorts Großgmain, legte ihr Mandat aber aufgrund ihres Wechsels nach Brüssel nieder. Dort war sie ein Jahr lang Assistentin von Harald Vilimsky im EU-Parlament. Im Oktober 2015 wurde Svazek zur Landesparteisekretärin der FPÖ Salzburg gewählt, knapp ein halbes Jahr später als neue Landesparteiobfrau vorgestellt und im Juni 2016 offiziell zur Parteichefin gewählt. Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte sie auf dem prominenten vierten Platz der Bundesliste und zog ins Parlament ein. Bei den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ verhandelte sie auf blauer Seite die Themen Frauen, Familie und Jugend mit.

Spitzenkandidatin für Salzburger Landtagswahl

Ihr Nationalratsmandat will Svazek nur bis zur Salzburger Landtagswahl im April behalten. Sie geht in Salzburg als Spitzenkandidatin ins Rennen. Sollte sie in die Landesregierung einziehen, wolle sie auf jeden Fall Generalsekretärin bleiben. "Ich denke schon, dass das vereinbar wäre", so die 25-Jährige vor Weihnachten, als ihr Aufstieg zur FPÖ-Generalsekretärin bekannt wurde.

Ihren ersten offiziellen Auftritt als neue FPÖ-Generalsekretärin absolviert Svazek am Samstag beim Neujahrstreffen der Partei in Vösendorf bei Wien. Am Montag gibt sie gemeinsam mit Vilimsky und Parteichef Heinz-Christian Strache ihre erste Pressekonferenz in neuer Funktion.

 

 

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Fünf Themen im Mittelpunkt der ersten Regierungsklausur in Seggau (Steiermark)

 

 

Die Bundesregierung ist seit wenigen Wochen in Amt und arbeitet derzeit auf ihrer gemeinsamen Klausur im Schloss Seggau (Steiermark/Leibnitz) ihre zukünftigen Schwerpunkte aus. Diese sollen anschließend im Ministerrat beschlossen werden.

Keine Familienbeihilfe mehr ins Ausland überweisen

Einer der Punkte ist etwa die Anpassung jener Familienbeihilfe, die ins Ausland überwiesen wird und an die Lebensstandards des jeweiligen Staates angepasst werden soll. Kritisiert wird, dass ein Arbeitnehmer aus Ungarn, der in Österreich arbeitet, aber die Familienbeihilfe zu seinem Wohnort nach Ungarn überwiesen bekommt, finanziell bevorzugt wird. Sowohl FPÖ als auch ÖVP sind sich einig, dass dieser Missstand behoben werden muss.

Aus für private Asylunterkünfte

Die Unterbringung von Flüchtlingen soll zukünftig nicht mehr von privaten Vereinen oder NGOs organisiert werden. Angedacht ist, dass der Staat dieser Aufgabe nachkommt – etwa in Form durch eigene Asylzentren. „Asyl darf nicht zu einem Geschäftszweig werden“, so Vizekanzler HC Strache.

Fünf Themen im Mittelpunkt

Auch generelle Einsparungen im System in einem Umfang von einer Milliarde Euro werden besprochen. Reformen sind beim Arbeitslosengeld geplant, die Aktion 20.000 soll überprüft werden. Die Entbürokratisierung in der Verwaltung steht ebenfalls auf der Agenda. FPÖ-Vizekanzler HC Strache sieht in der Regierung, an dem alle wie ein Orchester zusammenspielen, um den rot-weiß-roten Zug nach vorne zu bringen.

 

Die aller herzlichsten Neujahrswünsche von Landesparteiobmann Gernot Darmann mit der Einladung zum Wahlauftakt mit Neujahrsempfang am 18. Jänner in Pörtschach am Wörthersee.

 

 

 

Quellenangabe: Die Presse vom 03.01.2018